Ballspiele

ISO 400 | f5.6 | 1/160Sek | 50mm

Vor zwei Wochen war ich mit einer Freundin gemeinsam bei pro sport dabei.

Ursprünglich hatte ich vor, bewegte Sportaufnahmen zu üben, doch als der Ball dann wie perfekt inszeniert da lag, konnte ich nicht widerstehen.

Ich liebe den Lichteinfall und die daraus entstandenen Schatten.

Da eine leichte perspektivische Verzerrung im Originalfoto zu sehen war, habe ich das Bild etwas entzerrt.

Was ich schön finde, ist, dass man das gelb der Stangen auf der linken Seite auch in den Diagonalen am Boden wiederfindet, ebenso wie das Rot des Tores und das Orange an den Wänden im Ball.

Schattenspiel

ISO 100 | f5 | 1/200Sek | 50mm

Bei diesem Bild hatte ich vor, die Abendsonne auf meinem Heimweg einzufangen.

Sollte der Schatten nicht eigentlich mit einem „Knick“ an der Wand weiterlaufen? 🙂

Ich bin selbst stutzig und kann nur vermuten, dass der Lichteinfall genau in einem bestimmten Winkel war, sodass der Schatten gerade an der Wand weiter verlaufen konnte.

An sich habe ich nicht viel retuschiert, außer den ein oder anderen störenden Kaugummi oder Kiesel entfernt.

 

Asymmetrie

ISO 100 | f4 | 1/60Sek | 50mm

Dieses Bild entstand am Weg zu einer Freundin.

Das Gebäude ist mir schon sehr oft aufgefallen, doch meist hatte ich meine Kamera nicht im Gepäck.

Doch dieses Mal war es anders. Durch die beiden ungleich großen Fenster, sieht es fast so aus, als würde das Haus kippen.

 

Licht & Schatten

ISO 100 | f1.8 | 1/1600Sek | 50mm Kontrast verstärkt

Da ich zur Mittagszeit unterwegs war, und das Licht sehr starken Kontrast erzeugte, entstand ein weiteres Schwarz-Weiß Bild.

Ich liebe es, zur Mittagszeit zu fotografieren, mir gefallen die harten Kontraste besonders gut.

Ich empfinde die Bodenerhebungen als sehr harmonisch, was mich etwas stört, ist der rechte Bildrand. Man könnte das Bild sicherlich noch besser zurechtschneiden.

Allein aber oho

ISO 100 | f2 | 1/1250Sek | 50mm

Dieses Bild entstand ebenfalls im Volksgarten in Linz, an meinem geliebten Rückzugsort.

Ich fand, dass das intensive Blau des Himmels und das ebenso intensive Gelb der Pflanze sich gut ergänzen würden und wollte die Schönheit frontal ablichten. Also bückte ich mich so weit ich konnte mit meiner Kamera nach unten, lag beinahe schon im Blumenbeet, um von unten hinauf zu fotografieren. Auf den goldenen Schnitt habe ich bewusst gepfiffen.

Duo in Gelb

ISO 100 | f2 | 1/1250Sek | 50mm

Ich liebe die Märzenbecher im Volksgarten, neben dem Musiktheater. An diesen Ort kehre ich sehr gerne zurück, wenn ich Zeit zum Nachdenken oder einfach Erholung brauche. Ich habe schon sehr viele Aufnahmen von diesen schönen Blumen eingefangen, denn es lenkt mich wunderbar von all dem Alltagsstress ab. Irgendwie erinnern mich die Beiden ein wenig an „Dick und Doof“ 🙂

Vanilla Spring

ISO 100 | f1.8 | 1/250Sek | 50mm leicht entsättigt

Bei diesem Bild habe ich versucht, einen Hauch von Vanille zu erzeugen. Das pure Gelb dieser Ostersträucher, deren Namen ich noch nicht kenne, ist mir persönlich zu intensiv für die Redundanz der Blüten.

Design Center Linz

Vor mehr als 8 Jahren waren wir von der Grafik Schule aus mit analogen Kameras unterwegs. Wir gingen zum Design Center und dem ORF Studio und nahmen dort erste Bilder auf.

Diese entwickelten wir dann selbst noch in der Dunkelkammer. Ich fand das immer ganz interessant und daher ist dieses Bild auch an die Aufnahmen von früher angelehnt.

Ein letztes Erwachen

Die Nacht war dunkel und kalt. Kleine Regentropfen perlten am Fensterbrett ab und der Wind pfiff durch alle Ritzen im Gemäuer. Das Kerzenlicht flackerte in einem kleinen Zimmer. Schatten bewegten sich. Leise hörte man Maya, eine 22 jährige Frau, etwas undeutlich flüstern. Schmerz. Der Regen hörte auf, ans Fenster zu prasseln, das Kerzenlicht erlosch und Stille weitete sich im Raum.

Maya beobachtete das in Blut getränkte Morgenrot. Viele Gedanken an früher vermischten sich mit Selbstzweifeln in ihrem Kopf. Sie wusste nicht mehr, ob sie das, was sie tat, noch für richtig halten sollte.

Der Mann, der neben ihr auf dem Bett lag und sie zärtlich an der Wange berührte, war ihr verboten. Eine dicke, mit Mascara vermischte Träne, kullerte über Maya’s Wange.

Ryan und Maya zogen sich ihre Kleider über, öffneten die Haustüre und Sonnenlicht spiegelte sich in ihrer beiden Augen.

Er nahm sie an der Hand und zog sie ein paar Meter vom Haus weg, entlang eines kleinen Baches. Kleine Schmetterlinge flatterten um die Beiden herum, und auch in Maya’s Bauch war ein Kribbeln zu spüren. „Sieh dir die Bäume an, wie sie mit dem Wind tanzen. Sie sind so wunderschön.“, flüsterte Ryan leise in Maya’s Ohr.

Tag für Tag und Stunde um Stunde verstrich. Mal regnete es, und mal schien die Sonne. Plötzlich wurde es still um Maya und Ryan. Umgeben von blauem Licht und dem Heulen einer Sirene stürzte Maya auf ihre Knie. „Bitte, lass es nicht so weit kommen!“, schrie sie, mit von Tränen überströmter Mimik.

In weiß gebettet und mit bleichem Gesicht, öffnete Ryan seine Augen. Es würde wohl das letzte Mal sein, dass er in Maya’s in Tränen gehülltes Gesicht blicken könnte. Weitere traurige Blicke umgaben Ryan. Alle waren gekommen, um ihn auf seinem letzten Weg zu begleiten. Plötzlich kullerte auch bei dem sonst so starken Mann eine kleine Träne von der Wange. Ryan dachte an den liebsten Song, den er mit Maya verband, und schloss ein letztes Mal seine Augen …